Mehr als Illusion...

... unter diesem Motto steht eine besondere Veranstaltung der Ev. Jugend im Dekanat an der Dill.

Am Donnerstag, den 25. Oktober um 19.30 Uhr wird das DGH in Breitscheid-Erdbach zur Bühne für Zauberkunst der besonderen Art. Vier Akteure der Gesellschaft Christliche Zauberkünstler e.V. vollziehen einen Spagat zwischen Illusion und christlichem Glauben. Sie zeigen Jonglage und Zauberkunst, die erstaunt und gleichzeitig christiche Werte und biblische Geschichten anschaulich vermittelt. Der Eintritt ist frei, um eine Spende wird gebeten.

 

Jugendliche Klimaforscher auf Spurensuche



Die Erlebnis-Ausstellung „Eco-City“ ist im Café „ZwoSieben“ zu Gast  


Eine besondere Erlebnisausstellung zum Erhalt der Schöpfung ist ab Mittwoch, 12. September, bis Dienstag, 18. September im Schülercafé ZwoSieben in Herborn zu sehen: In der „Eco-City“ können sich Kinder und Jugendliche bei einer Führung durch vier „Shops“ näher mit Umweltthemen und der Klimaveränderung beschäftigen. Dekanatsjugendreferentin Barbara Maage hat die Ausstellung „Eco-City“ erneut nach Herborn geholt. Sie möchte Kindern ab 9 Jahren und jungen Erwachsenen spielerisch vermitteln, was jeder einzelne tun kann, um unsere Welt besser zu schützen. Die Führungen dauern etwa neunzig Minuten und sind für Gruppen von zehn bis maximal 15 Personen ausgelegt. Das Angebot ist ideal für Kinder- und Konfirmandengruppen sowie für junge Erwachsene. Die Ausstellung wird von 15 bis 20 Uhr geöffnet sein, die Zeiten für die Führungen werden vorab mit Barbara Maage vereinbart.
Ausgehend vom Marktplatz der „Eco-City“ können die Teilnehmenden vier eigene Geschäfte gestalten, die nachhaltige und klimafreundliche Alternativen anbieten.

Interessierte können sich bei der Evangelischen Jugend im Dekanat an der Dill anmelden unter Telefon 0 27 72 / 58 34-280 oder per E-Mail unter barbara.maage.dek.dill@ekhn-net.de

Hintergrund „Eco City“

Die Evangelische Jugend in Hessen und Nassau (EJHN) bietet seit 2014 in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Bildung und dem Zentrum für gesellschaftliche Verantwortung das Projekt „ECO-City“ an. Die Idee der Erlebnis-Ausstellung ist in Westfalen bei einer internationalen Kampagne zum Klimaschutz entstanden.Kinder und Jugendliche werden sensibilisiert, wie sie ihren Lebensstil verändern können beim Einkaufen, Essen oder beim Klamottenkauf. Im vergangenen Jahr erreichte die Ausstellung knapp 3000 Jugendliche in Hessen zum Thema "Nachhaltiger Konsum". Ausgehend vom Marktplatz der „Eco-City“ können die Teilnehmenden vier eigene Geschäfte gestalten, die nachhaltige und klimafreundliche Alternativen zum Konsum anbieten.

Letzte VV der Ev. Jugend im Dekanat Dillenburg

 

Wir wollen mit Euch gemeinsam einen Doppelpunkt setzen:

Einen Ausgangspunkt für die Arbeit mit jungen Menschen im Dekanat an der Dill und einen

Schlusspunkt für die Tätigkeiten der Jugendvertretung im Dekanat Dillenburg.

Das haben wir vor:

  • Ausblick Evangelische Jugend im Dekanat an der Dill
  • Rückblick die letzten 10 Jahre in Bildern
  • Feiern: Gottesdienst mit Dekan Roland Jaeckle
  • Gemeinsam Mittag essen

Wegen der Bestellungen für Mittagessen, melde dich bitte (mit Anmerkung zu Unverträglichkeiten und fleischlosem Essen) bei Michael bis zum 11.11.2015 an.

Liebe Grüße,

Der Vorstand der Evangelischen Jugend im Dekanat Dillenburg

Ort: Ev. Gemeindehaus Mittelfeld, Freiherr-vom-Stein-Str. in 35683 Dillenburg

   

Nächste Termine  

Jan
19

19.Jan.2019 18:00 - 18:30

Jan
23

23.Jan.2019 19:00 - 21:00

Jan
29

29.Jan.2019 18:00 - 21:00

Feb
1

01.Feb.2019 18:00 - 18:30

Feb
2

02.Feb.2019 19:00 - 19:30

   

Andacht  

  • Bier, Pub und Jesus

    Andacht von Martin Scott

    Endlich: Urlaub! England und Wales warten und mit ihnen die herrlichen Pubs Großbritanniens, die
    ich so gerne aufsuche.
    Es ist Dienstag Abend. Eigentlich hätte ich große Lust, den HSV im Fernsehen im UI-Cup-Finale gegen
    Valencia zu sehen. Im (sehr) kleinen Trefriw in den Waliser Bergen ist das Interesse an einem
    norddeutschen Fußballclub allerdings nicht ganz so hoch, wie in meinem Herzen. Statt dessen steht
    Liverpool gegen Sofia auf dem abendlichen Pub-Kalender.
    Immerhin Fußball, ein schönes Bier und – wie gesagt – ein herrlich gemütlicher Pub. Mir gegenüber
    sitzt Stan*. Man kann wahrlich schwer beschreiben, wie man beim Fußballgucken anfängt, ein
    Gespräch zu führen – es passiert einfach. Ich lerne Stan kennen: geschieden, neu verliebt, 2 Kinder,
    mit denen er gerade Urlaub in Wales macht. Er selber ist Engländer, hat ein kleines
    mittelständisches Unternehmen, welches Fensterrahmen herstellt. Er liebt es Chef zu sein, könnte
    nie wieder als Angestellter arbeiten.
    "Und was machst du?" 1. Urlaub. 2. "Ich bin so eine Art Jugendpastor." Jetzt muss es doch passieren,
    der große Gesprächsdurchbruch! Wir haben die wirklich wichtige Ebene erreicht. Soll er doch
    Fenster einbauen, bis er schwarz wird – jetzt sind wir da, wo's wirklich zählt!
    "Youth pastor? Are you a christian?" Jawoll, halleluja! Da ist sie, die Mutter aller missionarischen
    Gespräche. Jesus, deine Engel müssen bereits Polka auf dem Tresen tanzen, weil ich so unglaublich
    missionarisch drauf bin.
    "Yes!" entgegne ich freudestrahlend.
    Dummerweise bleibt die Polka-Platte in der himmlischen Dancehall irgendwo hängen. Die
    Information, dass ich einen unkonventionellen Job ausübe und auch noch Christ bin, reicht aus: Stan
    ist zufrieden. Also reden wir weiter über seine Freundin, die für die Vereinten Nationen in Genf
    arbeitet, übers Skifahren in den Schweizer Alpen und über den FC Liverpool, der nicht in der Lage
    ist, innerhalb von 90 Minuten ein Tor gegen Sofia zu erzielen (der HSV hätte's gekonnt…).
    Als ich am Abend in mein Zelt krieche, frage ich mich, ob ich versagt habe. Warum fand kein
    missionarisches Gespräch statt? Es ist mein größter Wunsch, dass Menschen durch Jesus das Leben
    finden, wie wir es im EC auf den Punkt bringen.
    Aber dann kommt mir ein Gedanke: Was wäre, wenn ich vielleicht der erste Christ in Stans Leben
    war, der nicht verkrampft-missionarisch eine Seele in Gospelstimmung versetzen wollte, die sowieso
    nur Gott in Schwingung bringen kann? Hieße das dann nicht, dass ich alle Optionen offen gelassen
    hätte, anstelle sie zu verbauen?
    Und ich denke zurück: Mit welcher Intention bin ich denn in den Pub gegangen? Bier trinken, Fußball
    gucken, Tagebuch schreiben. Ist es dann nicht wunderbar, was aus diesem Abend noch geworden
    ist? Und: Wäre es nicht völlig verlogen und geheuchelt, im Nachhinein andere Interessen in den
    Vordergrund zu rücken, die ich nicht hatte?!
    Ich glaube "Seid allezeit bereit zu bekennen!" (nach 1. Petr 3,15) bedeutet nicht Bibel schwingend
    ein Lokal aufzusuchen. Es bedeutet viel mehr, was auch schon bei Jesus immer an erster Stelle
    stand: Das Interesse und die Liebe für den Nächsten.
    Nur die/der kann davon erzählen, was es bedeutet, das Leben zu finden, wenn sie/er selber lebt!
    * Name geändert
    Martin Scott | martin.scott@rw-ec.de

   

Kindergottesdienst  

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