Mali Losinj (Kroatien)

Details

Schwimmen im glasklaren Wasser und vom Boot ins Wasser springen: Das können wir im Sommer an der kroatischen Adria. Wir fahren für zwei Wochen auf die Insel Losinj. Unser Campingplatz grenzt direkt ans Mittelmeer. Eine kleine Bucht mit absolut klarem Wasser lädt zum Baden ein. Die kleine malerische Hafenstadt Mali ist zu Fuß erreichbar.


Wir genießen Sonne und Meer, erleben Gemeinschaft in einer kleinen Gruppe junger Menschen, machen eine Bootstour, können im klaren Wasser schnorcheln, Volleyball spielen, feiern gemeinsam Gottesdienst und kommen miteinander ins Gespräch über die wichtigen Dinge des Lebens und Glaubens. Sport und Spiel gehören ebenso zum Programm wie kreative Angebote und Zeit für freie Gestaltung.

Weitere Infos bei Astrid Möller

Camping in Mali Losinj (Kroatien)

  • Vom 14. bis 26. Juli 2019
  • Für junge Menschen von 14 bis 17 Jahren
  • Der Teilnahmebeitrag beträgt 499 Euro (nicht LDK 549 Euro) für Frühbucher bis zum 31.01.2019: 479 Euro (nicht LDK 529 Euro)
  • Anzahlung: 100 Euro
  • Anmeldeschluss ist der 01. Mai 2019
   

Nächste Termine  

Nov
14

14.Nov.2018 19:00 - 21:00

Nov
30

30.Nov.2018 18:00 - 22:00

Dez
5

05.Dez.2018 19:00 - 21:00

   

Andacht  

  • Vertrauen

    Mitten in der Frankfurter Innenstadt liegen vor einer Kirche 54000 Cent-Stücke. Die Münzen bilden in großen Buchstaben das Wort VERTRAUEN. Über den Köpfen der Passanten hängt eine Kamera, die das Geschehen dokumentiert - Kunst als Medienexperiment.

    Künstler Ralf Koop will testen, wie lange das Interesse an dem Erhalt des Kunstwerkes den Menschen wichtiger ist als der reine Geldwert - und ab wann es von den Passanten „gefressen“ wird. Noch am Abend ist das Wort VERTRAUEN deutlich zu erkennen. Dann kommt die Dunkelheit und mit ihr diejenigen, die der Verlockung nicht widerstehen können. Sie zerstören das Wort, indem sie das Geld wegnehmen. Das Wort VERTRAUEN ist kaum noch lesbar. „Gier frisst Vertrauen“ hat der Künstler sein Kunstwerk genannt.

    Ralf Koop ist keine 14 Stunden nach dem Auslegen entsetzt, wie schnell sich die Gier durchgesetzt hat: 540 Euro - ein lächerlicher Betrag, für den einige Passanten bereit sind, das vom Künstler in sie gesetzte Vertrauen zu enttäuschen. Doch obwohl sein Vertrauen in die Menschen enttäuscht wurde, möchte Koop es bald erneut mit ihnen versuchen. Er plant weitere solche Kunstwerke, denn er wirft das Vertrauen in die Menschen nicht weg.

    Nach dem ersten Schock beginnt er sich über die positiven Seiten seines Experimentes zu freuen: Er erinnert sich an die Menschen, die noch Geldmünzen dazulegten. Oder an die Passanten, die das Wort wieder herrichten als ein Radfahrer versehentlich darüber fährt. Und an die Jugendlichen, die den Rest des Kunstwerks für einen Obdachlosen abräumen. Sie haben es nicht für sich getan. Sie haben einem Menschen geholfen, der offensichtlich auf Geld angewiesen war.

    Wer es wagt zu vertrauen, steht in der Gefahr enttäuscht zu werden. Doch wer dieses Wagnis nicht eingeht, verpasst solche wundervolle Begegnungen.

   
© Evangelische Jugend im Dekanat an der Dill