Wenn Kinder trauern - Tipps und Ideen für Mitarbeitende

Details

Trauer begegnet uns oft unerwartet und manchmal auch an Orten, an denen wir nicht damit gerechnet haben. Da ist das Mädchen im Kindergarten, das den Opa verloren hat oder der Junge aus der Jungschar, dessen Freund gestorben ist. Wir Erwachsenen stehen dann manchmal ohne Vorbereitungszeit vor der Aufgabe, Kinder in solchen Momenten zu begleiten. An diesem Abend wird es um Hintergründe, Methoden, Ideen und Bilderbücher gehen, die in solchen Augenblicken hilfreich sein können. Neben einem Austausch über eigene Erfahrungen wird es auch Anregungen für die Zusammenstellung eines eigenen „Trauer-Notfallkoffers“ geben. Eingeladen sind besonders Erzieher*innen, Mitarbeiter*innen in der Kinder- und Jugendarbeit, aber auch interessierte Eltern.



Termin: Montag, 21. Oktober 2019, 18.30 bis 21 Uhr

Ort: Sitzungszimmer im Dekanat, 1. Stock, Am Hintersand 15, 35745 Herborn

Informationen und Anmeldung:
Pfarrerin Karin Schmid, karin.schmid.dek.dill(at)ekhn-net.de, Tel.: 02772 - 583 42 70
Astrid Möller, astrid.moeller(at)jugend.ev-dill.de, Tel. 02772 - 5834-282

   

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19.Okt.2019 18:00 - 18:30

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24.Okt.2019 19:30 - 21:00

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25.Okt.2019 19:00 - 21:00

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06.Nov.2019 19:00 - 21:00

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08.Nov.2019 - 10.Nov.2019

   

Andacht  

  • Schwierige Fragen

    Es war im letzten Jahr bei der Sommerfreizeit. Wir hatten einen besonderen Abend: Unterwegs im Land des Glaubens. Was mich an diesem Abend besonders beeindruckt hatte war der Wald der Fragen. An einer der Stationen durften alle Fragen stellen, die sie an den Glauben haben. Und an diesem Abend standen einige Fragen da auf die es keine einfache Antwort gibt. Jede einfache, schnelle oder eindeutige Antwort ist entweder herzlos oder nicht wirklich belastbar.

    Was muss ich glauben, damit ich es richtig mache? Da könnte ich einen Aufgabenkatalog nennen, ich würde immer etwas vergessen. Ich könnte auch sagen, Gott hat schon alles für dich getan. Das ist zwar richtig, fühlt sich aber ebenfalls komisch an: woher bekomme ich dann meine Sicherheit?

    Diese schwierige Frage bewegte auch einige junge Christen im Alten Griechenland. Durch Paulus und Barnabas hatten sie von Jesus gehört und davon das Gottes Geist die Menschen bewegt. Und so begeistert wurden sie glühende Anhänger. Dann kamen andere Prediger in ihre Gemeinde.

    Die waren sehr glücklich darüber, hier so begeisterte Christen zu finden. Aber sie meinten, der jungen Griechengemeinde fehlt noch etwas. Wer Christ sein will, sollte sich auch an die jüdischen Gesetze halten. Also sich beschneiden lassen und kein unreines Fleisch essen. Schließlich ist Jesus der Messias des jüdischen Gottes.

    Paulus war darüber entsetzt, denn für ihn ist klar nicht das jüdische Gesetz, sondern der Glaube an Jesus und sein befreiender Geist sind das entscheidende. Seine Überzeugung man muss kein Jude wer4den um an Jesus den Christus zu glauben.

    Was macht man nun, wenn man sich nicht einig ist in einer Glaubensfrage, zu der es keine Aussage von Jesus gibt? Nun Petrus, Paulus und alle anderen Apostel und Gemeindeleiter versammeln sich und diskutieren es aus. Sie beten miteinander gemeinsam darum, dass sie eine gute Lösung finden mögen. Und dann tragen die Parteien ihre Argumente vor, das was dafür spricht und das was dagegen spricht. Und schließlich einigen sie sich.

    Wie es bei schwierigen Fragen so ist: es gibt auch in diesem Fall unterschiedliche Versionen wie man sich geeinigt habe: Lukas erzählt in der Apostelgeschichte (15) von ein paar Verhaltensregeln an die sich die Christen halten sollen. Paulus selbst schreibt im Brief an die Galater (2): Das Ergebnis ist – es gibt keine Auflagen. Nur bitten die ärmeren Gemeinden um eine Kollekten Sammlung.

    Wir haben beschlossen in diesem Jahr mit Euch Fragen anzugehen. Fragen, die keine klaren Antworten haben. Wo wir selbst im Mitarbeiterteam nicht immer einer Meinung sind, bzw. manchmal auch überrascht was die anderen so denken. Wir wollen mit euch die verschiedenen Antworten entdecken. Und uns so oft wie möglich einigen.  Ich hoffe das klingt für Euch genauso spannend wie für mich mal zu fragen: was muss ich eigentlich glauben? Müssen wir alle exakt dasselbe glauben?...

    Ich bin froh, dass uns die Apostel vorgemacht haben, dass man sich auch um den richtigen Weg streiten darf. Und ich finde es ebenfalls toll, das wir heute noch lesen können: dass sie danach immer noch zwei Verschiedene Antworten der Einigung kennen. Das macht mir Mut, dass verschiedene Antworten nicht unbedingt heißen, dass eine der Antworten falsch ist…

   

Kindergottesdienst  

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