Workshop: Biblische Geschichten erspielen nach Jeux Dramatiques

Details

Samstag, 25. Juni 2016, 10 bis 16.30 Uhr

Haus der Kirche und Diakonie, Begegnungsstätte im Erdgeschoss Am Hintersand 15, 35745 Herborn

Jeux Dramatiques ist eine Form der Theaterpädagogik, die biblische Geschichten lebendig werden lässt und mit der eigenen Lebenssituation in Verbindung bringt. Sie eignet sich besonders gut für den Religionsunterricht und die Gemeindearbeit, um spielerisch in Gemeinschaft biblische Texte neu zu erfahren. Dabei sind die wichtigsten Requisiten Tücher zum Verkleiden und Gestalten der Spielfläche. Das Spiel selbst beschränkt sich auf Bewegung und Gebärde, auf Sprache wird völlig verzichtet. So ist der Ansatz auch im integrativen Unterricht geeignet.

Während des Workshops erfahren die Teilnehmenden von der Referentin Pfarrerin Katharina Thimm, Schulreferentin im Kirchenkreis Lüdenscheid-Plettenberg, die Grundregeln von Jeux Dramatiques, erspielen gemeinsam einen biblischen Text und reflektieren diese Methode für das eigene gemeindliche oder schulische Tätigkeitsfeld.

Jeux Dramatiques eignet sich nicht nur für Kinder-und Jugendgruppen, sondern auch für Erwachsene zum spielerischen Erschließen von biblischen Texten. Während des Tages ist für alles gesorgt, Sie müssen lediglich die Bereitschaft mitbringen, die vorgestellten Methoden selbst aktiv auszuprobieren und sich mit anderen über Ihre Erfahrungen auszutauschen. Bitte melden Sie sich bis 15 Juni an bei Pfarrerin Karin Schmid, Evangelische Erwachsenenbildung im Dekanat an der Dill.

   

Nächste Termine  

Jan
27

27.Jan.2018 19:00 - 21:00

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03.Mär.2018 09:30 - 17:30

Mär
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10.Mär.2018 19:00 - 21:00

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24.Mär.2018 - 29.Mär.2018

Apr
14

14.Apr.2018 09:00 - 09:30

   

Andacht  

  • Steh auf und geh

    Anspiel vom Andachtsworkshop der EJHN VV 2006:


    Zwei Pfarrer treffen sich im Jahr 2025 auf der Straße. Einer strahlt über das ganze Gesicht. Der andere
    wundert sich darüber.
    P1: „Sag mal. Du siehst richtig glücklich aus. So zufrieden haben ich dich lange nicht gesehen.“
    P2: „Ja, du wirst kaum glauben, was mir gestern passiert ist.“
    P1: „Nun lass dir nicht alles aus der Nase ziehen. Was war den los? Sag bloß dich hat gestern jemand im Gottesdienst besucht.“
    P2: „Doch genauso war es. Ich konnte es erst nicht glauben. Er saß in der ersten Reihe und blieb bis Ende.“
    P1: „Bis zum Ende?!“
    P2: „und er hörte aufmerksam zu. Nach der Predigt haben wir uns noch einige Zeit unterhalten. Ich hab ihm von unserem Leiden in den leeren Kirchen erzählt und er hat mir gesagt wo er zu letzt ein richtiges Gebet gehört hat.“
    P1: „Jetzt übertreibst du aber…“
    P2: „Nein. Du kennst doch sicher den Teil aus der Apostelgeschichte an den Petrus und Johannes einen Gelähmten heilen.“
    P1: „Klar. Du meinst doch die Geschichte aus Kapitel 3. Ein Gelähmter sitzt an der Straße und bettelt seinen Lebensunterhalt zusammen. Er hockt da sieht die Leute mit großen Augen an und wenn das nichts hilft, fragt er sie um eine Gabe. Petrus und Johannes kommen vorbei und auch sie werden von dem Gelähmten angesprochen. Doch Petrus sagt ihm: ‚Ich habe weder Silber noch Gold. Doch ich gebe dir was ich hab. Im Namen Jesu steh auf und geh. Der Gelähmte weiß kaum wie ihm geschieht, doch er kann stehen und so fängt er an zu tanzen. Er lobt Gott so sehr er kann.“
    P2: „Genau das hab ich gestern erlebt.“
    P1: „Wie? Du hast deinen Kirchenbesucher geheilt?“
    P2: (lacht) „Nein! Ich war es, der geheilt wurde. Wie lange habe ich in meiner Kirche gesessen und gewartet. Ich hab mich auf mein „Kerngeschäft“ zurückgezogen und mich an den wenigen Dingen gefreut, die liefen. Die ganz große Geschichte wollte
    ich schon nicht mehr erwarten. Doch dieser Besucher, der hat mir aufgeholfen. Er sagte: ‚Geh hinaus. Auf der Straße warten Menschen darauf, dass du mit ihnen sprichst. Du kannst dich bewegen, also nutze die Gelegenheit und bring deine
    Gabe das Evangelium auf die Straße.“
    P1: „Das hat er gesagt?“
    P2: „Ja. Und ich will nie wieder mich in meiner Kirche einrichten und warten, sondern in Bewegung sein und zu den Menschen hingehen!“

   

Kindergottesdienst  

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