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Andacht  

  • An Tagen wie diesen ...

    Heute enden besondere Zeiten: in Wetzlar geht der Hessentag zu Ende, Jugendliche aus der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau beenden in Michelstadt den Jugendkirchentag. Jahrelange Vorbereitungen auf diese Tage - und dann brennt das Feuerwerk runter. Wenn der Moment perfekt ist, möchten wir ihn zu gerne festhalten. „Mach, dass es niemals aufhört.“ Verliebte schwören sich Ewige Treue und wenn die beiden Silberhochzeit feiern, staunen alle, dass sie es so lange miteinander ausgehalten haben. - Am Abend des Pokalfinales in Berlin durfte ich von glücklichen Fans lesen: „An Tagen wie diesen wünscht man sich Unendlichkeit…“ – die armen Fans der Mannschaft, die eine Niederlage hinnehmen mussten! Es dürfte bis zur nächsten Saison reichen, mit der Niederlage leben zu müssen. Niemand möchte darin für immer gefangen sein.

    Es ist gut, dass wir nach diesen Momenten dem Nächsten entgegen fiebern. Das auf eine Niederlage die nächste Chance wartet; das man mit dem Treueschwur alleine nicht fertig ist, sondern die Zeit eines gemeinsamen Lebens beginnt: Das Leben ist so spannend, weil wir die besonderen Momente nicht festhalten können. Wir können die Zeit nicht anhalten, wir können den Moment nur genießen.

     

    Vielleicht können wir daher mit der Ewigkeit so wenig anfangen. Unsere Welt festgehalten in einem Moment, einfach nur unendlich, das ist für den einen der Himmel, für den anderen die Hölle. Wenn Gottes Ewigkeit reinbricht, dann stelle ich mir das wie ein unendliches Siegergefühl vor - aber eines das ich nicht festhalten muss: weil es jeden Moment wieder neu ist. Weil ich die Mühen, die es gekostet hat, nicht mehr auf mich nehmen muss. Weil der Sieger nicht zu lässt, dass wir als Verlierer im Regen zurückbleiben. An den Tagen, an denen alles schief geht, nichts mehr zusammen passt, und die schönen Momente weit entfernt erscheinen, wünsch ich mir diese Ewigkeit. 

   
© Evangelische Jugend im Dekanat an der Dill