Meet my World

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Was ist ein Missionar? Ein Missionar ist einer der nach Afrika geht und dort gute Dinge tut. Zum Beispiel ein Krankenhaus gründet oder eine Schule baut. Dann erzählt er von Jesus und tauft alle, die das wollen.

Das ist also ein Missionar - geht in die Welt und macht diese mit seiner Sicht der Dinge bekannt. Die berechtigte Frage: Ist das denn wirklich gut? Warum muss jemand auf anderem Kontinent die Dinge genauso tun und sehen, wie ich?

Wenn ich mich als Christ frage „wie sollte denn ein Missionar sein?“, dann schaue ich in die Bibel, wie das mit den Missionaren angefangen hat. Beim Blättern von hinten nach vorne bleibe ich hängen bei einer Erzählung im Johannesevangelium - ganz am Anfang - erstes Kapitel ab Vers 35.

Da ist ein Prophet und Lehrer - Johannes der Täufer - der hat eine kleine Schülergruppe. und als er Jesus vorbei gehen sieht, sagt er seinen Schülern. Dieser dort (Jesus) ist derjenige, der viel mehr zu sagen hat als ich. Ihm solltet ihr folgen. Zwei seiner Lerngruppe nehmen das wörtlich und laufen Jesus direkt nach. Das bleibt nicht lang unbemerkt. Jeder würde das merken - Du gehst die Straße entlang und hinter dir laufen zwei, die jeden deiner Schritte beobachten. Daher dreht sich Jesus um und fragt die beiden: was wollt ihr? Äh, ja - wir ... wollen wissen wo du wohnst.

 

Na, dann - kommt mit ihr werdet sehen. Die drei machen die Nacht durch - was genau in dieser Zeit passiert - ich weiß es nicht, aber die beiden sind begeistert. Jesus ist definitiv der den sie gesucht haben.

Einer von beiden, Andreas heißt er, sucht am folgenden Tag sofort seinen Bruder. „Wir haben ihn gefunden.“ Den musst Du Dir anschauen. - Sein Bruder macht es und wird von Jesus begrüßt: Simon dich werd ich Petrus nennen.

Der andere Philippus rennt zu seinem Freund, dem Nathanael. Gleiche Geschichte, „wir haben gefunden, den der alles zum guten wenden wird“. Doch Nathanael ist nicht so leicht zu überzeugen. Kann gar nicht sein, „das ist bestimmt nicht der, auf den ICH warte“ Doch Phillippus lässt nicht locker. Doch - schau IHN dir an. Und Nathanael tuts, er wird von Jesus überzeugt.

Das sind für mich drei der ersten Missionare: Johannes, Andreas und Philippus. Ganz unterschiedliche Typen, von denen keiner ein Krankenhaus gebaut hat. Warum sind sie Missionare? - sie haben eine Mission. Sie müssen erzählen, von dem der sie begeistert.

Sie tun das ganz unterschiedlich: Johannes bringt seinen Schülern was bei. Lerninhalt, wir sollten uns darauf besinnen wieder Gott zu gehorchen. Das könnt ihr ganz gut indem ihr Jesus nachlauft. Nicht alle seine Schüler tun das, aber doch immerhin zwei.

Andreas ist es wichtig, dass seine Familie (sein Bruder) entdeckt, was ihn selbst begeistert. Er muss zu Hause davon erzählen.

Philippus denkt zuerst an seinen besten Freund. Und er lässt nicht locker bis dieser sich Jesus einmal ansieht.

Komm sieh es Dir an - Triff den, der für mich die Welt bedeutet - Meet my World

   

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Sep
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22.Sep.2018 19:00 - 21:00

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28.Sep.2018 - 30.Sep.2018

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19.Okt.2018 19:00 - 21:00

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02.Nov.2018 - 04.Nov.2018

   

Andacht  

  • ...nicht einmal ein Liter

    Staunen was in vermeintlich kleinen Dingen steckt oder was dabei rauskommt, wenn ich mit dem Maßband an meine Bibel gehe. Euer Michael

     

     

    Mit dem Maßband kann ich drei Umfänge meiner Bibel messen: 58cm, 29cm und 41cm. Diese Maße können den Umfang meiner Bibel beschreiben. Um das Volumen meiner Bibel, man könnte auch sagen den Inhalt, zu errechnen, ist es leichter man kennt Länge (17,5cm), Breite (11,5cm) und Tiefe (3cm). Damit kann ich meine Bibel in einen Einband mit den exaten Maßen packen und ihr Volumen errechnen. Das Ergebnis sind 603,75 cm³. Enttäuschend, in meine Bibel passt nicht mal ein Liter!

    Sehe ich mir mal das Inhaltsverzeichnis an: das kleine Kraftpacket besteht aus 66 einzelnen Büchern. (Mit dem Add-On Apokryphen kommt man sogar auf ganze 77!) Das klingt schon nach deutlich mehr als einem Liter Inhalt. Auf 1210 Seiten breitet sich in meiner Bibel die Geschichte Gottes mit den Menschen aus. Sobald man auf diese Geschichte eingeht kommt unglaublich Großes dabei heraus.

    Das erste in der Geschichte zwischen Gott und Mensch ist das Gott den Menschen erschafft, also aus ein wenig Erde und ein bisschen Atem ein ganzer Mensch. Wenig später erzählt er einem dieser Menschen, dass seine Nachkommen die Zahl der Sterne oder des Sandes am Meer übersteigen werde. Spätestens der Versuch eine Handvoll Sandkörner zu zählen wird deutlich machen wie unglaublich Gottes Dimensionen sind. Zu groß für unsere Fantasie, die sich schon einiges erträumen kann.

    Viele Jahrhunderte später und doch in derselben Bibel tritt der Sohn Gottes auf. Dieser verkündigt den Menschen von den Plänen seines Vaters: das Reich Gottes bei den Menschen aufzubauen. Für dieses unglaubliche Versprechen wird er auf grausamste Weise hingerichtet. Doch seine Jünger halten daran fest. Zwölf Männer erzählen einfach Jesu Botschaft weiter. Tausende schließen sich an und machen das Christentum zur größten Bewegung auf diesem Planeten.

    Doch die Bibel schaut weiter bis zu dem Moment wo Gott seine Wohnung bei den Menschen baut. Die Vision ist viel zu schön als das man sie mit Worten beschreiben kann. Doch wir dürfen sie entdecken in einem kleinen Buch das nicht einmal einen Liter Volumen hat.

     

     

   

Kindergottesdienst  

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