Steh auf und geh

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Anspiel vom Andachtsworkshop der EJHN VV 2006:


Zwei Pfarrer treffen sich im Jahr 2025 auf der Straße. Einer strahlt über das ganze Gesicht. Der andere
wundert sich darüber.
P1: „Sag mal. Du siehst richtig glücklich aus. So zufrieden haben ich dich lange nicht gesehen.“
P2: „Ja, du wirst kaum glauben, was mir gestern passiert ist.“
P1: „Nun lass dir nicht alles aus der Nase ziehen. Was war den los? Sag bloß dich hat gestern jemand im Gottesdienst besucht.“
P2: „Doch genauso war es. Ich konnte es erst nicht glauben. Er saß in der ersten Reihe und blieb bis Ende.“
P1: „Bis zum Ende?!“
P2: „und er hörte aufmerksam zu. Nach der Predigt haben wir uns noch einige Zeit unterhalten. Ich hab ihm von unserem Leiden in den leeren Kirchen erzählt und er hat mir gesagt wo er zu letzt ein richtiges Gebet gehört hat.“
P1: „Jetzt übertreibst du aber…“
P2: „Nein. Du kennst doch sicher den Teil aus der Apostelgeschichte an den Petrus und Johannes einen Gelähmten heilen.“
P1: „Klar. Du meinst doch die Geschichte aus Kapitel 3. Ein Gelähmter sitzt an der Straße und bettelt seinen Lebensunterhalt zusammen. Er hockt da sieht die Leute mit großen Augen an und wenn das nichts hilft, fragt er sie um eine Gabe. Petrus und Johannes kommen vorbei und auch sie werden von dem Gelähmten angesprochen. Doch Petrus sagt ihm: ‚Ich habe weder Silber noch Gold. Doch ich gebe dir was ich hab. Im Namen Jesu steh auf und geh. Der Gelähmte weiß kaum wie ihm geschieht, doch er kann stehen und so fängt er an zu tanzen. Er lobt Gott so sehr er kann.“
P2: „Genau das hab ich gestern erlebt.“
P1: „Wie? Du hast deinen Kirchenbesucher geheilt?“
P2: (lacht) „Nein! Ich war es, der geheilt wurde. Wie lange habe ich in meiner Kirche gesessen und gewartet. Ich hab mich auf mein „Kerngeschäft“ zurückgezogen und mich an den wenigen Dingen gefreut, die liefen. Die ganz große Geschichte wollte
ich schon nicht mehr erwarten. Doch dieser Besucher, der hat mir aufgeholfen. Er sagte: ‚Geh hinaus. Auf der Straße warten Menschen darauf, dass du mit ihnen sprichst. Du kannst dich bewegen, also nutze die Gelegenheit und bring deine
Gabe das Evangelium auf die Straße.“
P1: „Das hat er gesagt?“
P2: „Ja. Und ich will nie wieder mich in meiner Kirche einrichten und warten, sondern in Bewegung sein und zu den Menschen hingehen!“

   

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Andacht  

  • (Kurz-)Nachrichten

    „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern, daher sage ich nichts.“ Ein Satz, der beruhigen sollte, gießt Öl ins Feuer der Aufregung. Der Innenminister erlebt, dass ein Wort allein nicht unbedingt das bewirkt, was er beabsichtigt hatte. Jedem, der auf seinem Handy Kurznachrichten schreibt oder liest, ist es schon passiert: Ein Satz mit wenigen Worten wird völlig falsch verstanden. Je kürzer die Nachricht, desto schroffer kommt sie rüber. Mit Smilies oder Emojis versucht man dem Gesagten einen Gesichtsausdruck zu verleihen, damit die Nachricht vom Empfänger besser eingeordnet werden kann. Doch wie heißt es so schön, der Ton macht die Musik. Und ohne Ton und Stimme bleiben nur dürre Worte, die missverstanden werden können. Ohne mein Gegenüber zu sehen oder zu hören, wird es schwer die Botschaft richtig zu verstehen. Das Schlimme ist: Man meint, man hätte verstanden. Mancher fühlt sich schnell unverstanden, beurteilt, angegriffen und merkt erst an der Reaktion des anderen, dass die Kurznachricht wohl ganz anders gemeint war. Absprachen via SMS und Whatsapp sind großartig, doch um Missverständnisse zu vermeiden, ist es besser miteinander zu reden - von Angesicht zu Angesicht. Einfacher Klartext mit allen wichtigen Informationen - also auch Stimme und Gesicht – hilft meinem Gegenüber selbst zu entscheiden, ob ihn die Botschaft beunruhigt oder nicht. Jesus selbst sagt seinen Jüngern in der Bergpredigt: Sagt einfach Ja oder Nein, statt Wortreich zu schwören. Im Prinzip eine Kurznachricht, aber klar und unmissverständlich.

   

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