...nicht einmal ein Liter

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Staunen was in vermeintlich kleinen Dingen steckt oder was dabei rauskommt, wenn ich mit dem Maßband an meine Bibel gehe. Euer Michael

 

 

Mit dem Maßband kann ich drei Umfänge meiner Bibel messen: 58cm, 29cm und 41cm. Diese Maße können den Umfang meiner Bibel beschreiben. Um das Volumen meiner Bibel, man könnte auch sagen den Inhalt, zu errechnen, ist es leichter man kennt Länge (17,5cm), Breite (11,5cm) und Tiefe (3cm). Damit kann ich meine Bibel in einen Einband mit den exaten Maßen packen und ihr Volumen errechnen. Das Ergebnis sind 603,75 cm³. Enttäuschend, in meine Bibel passt nicht mal ein Liter!

Sehe ich mir mal das Inhaltsverzeichnis an: das kleine Kraftpacket besteht aus 66 einzelnen Büchern. (Mit dem Add-On Apokryphen kommt man sogar auf ganze 77!) Das klingt schon nach deutlich mehr als einem Liter Inhalt. Auf 1210 Seiten breitet sich in meiner Bibel die Geschichte Gottes mit den Menschen aus. Sobald man auf diese Geschichte eingeht kommt unglaublich Großes dabei heraus.

Das erste in der Geschichte zwischen Gott und Mensch ist das Gott den Menschen erschafft, also aus ein wenig Erde und ein bisschen Atem ein ganzer Mensch. Wenig später erzählt er einem dieser Menschen, dass seine Nachkommen die Zahl der Sterne oder des Sandes am Meer übersteigen werde. Spätestens der Versuch eine Handvoll Sandkörner zu zählen wird deutlich machen wie unglaublich Gottes Dimensionen sind. Zu groß für unsere Fantasie, die sich schon einiges erträumen kann.

Viele Jahrhunderte später und doch in derselben Bibel tritt der Sohn Gottes auf. Dieser verkündigt den Menschen von den Plänen seines Vaters: das Reich Gottes bei den Menschen aufzubauen. Für dieses unglaubliche Versprechen wird er auf grausamste Weise hingerichtet. Doch seine Jünger halten daran fest. Zwölf Männer erzählen einfach Jesu Botschaft weiter. Tausende schließen sich an und machen das Christentum zur größten Bewegung auf diesem Planeten.

Doch die Bibel schaut weiter bis zu dem Moment wo Gott seine Wohnung bei den Menschen baut. Die Vision ist viel zu schön als das man sie mit Worten beschreiben kann. Doch wir dürfen sie entdecken in einem kleinen Buch das nicht einmal einen Liter Volumen hat.

 

 

   

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  • Gefunden

    Schon mal was gefunden? Ich meine, suchen tun wir ja öfter etwas, aber kennen Sie das Gefühl, etwas zu finden? „Geocaching heißt der Sport, bei dem viele Menschen miteinander die Freude am Finden teilen. Richtig begeistern kann er, wenn man in einer kleinen Gruppe unterwegs ist und gemeinsam rätselt, sucht und findet. Ich finde gerne und so wurde „Geocaching“ sehr schnell eine neue Freizeitbeschäftigung von mir. „Geocacher“ gehen in den Wald und suchen Dosen. Damit meine ich nicht den Müll anderer Leute, sondern besondere Dosen, die andere als „Schatz“ in der Natur verstecken. Einfach aus der Freude am Finden. Es sind also Behälter, die ganz bewusst dorthin gelegt wurden, damit andere sie finden.

    Eine Beschreibung, wie man den „Schatz“ finden kann, wird im Internet als GPS-Koordinate hinterlegt. Jeder kann mit diesen Angaben und einem GPS-Empfänger losziehen und den „Schatz“ suchen und finden. Es geht nicht darum, „Schätze“ zu sammeln. Es geht darum, einen Schatz zu finden. Wenn man ihn gefunden hat, trägt man sich in das Gästebuch ein und versteckt den Schatz wieder so, wie man ihn vorfand. Das klingt erst mal recht komisch. Doch wer einmal erlebt hat, wie viel Freude es macht, Dinge zu finden, der möchte dieses immer wieder tun. Jesus erzählt im Lukas Evangelium von einem Mann, der findet. Im Gegensatz zu den „Geocachern“ kannte er keine Koordinaten. Er stößt ganz unverhofft auf einen Schatz, mitten im Feld. Seine Freude über diesen Schatz ist so groß, das er ihn behalten möchte. Daher gibt er Alles, was er hat und kauft den Acker. Die Freude dieses Mannes geht weit über meine Freude vom Finden hinaus. Vielleicht weil sein Schatz einfach viel größer ist als der Inhalt der versteckten Dosen. Vielleicht, weil er gar nicht damit gerechnet hat, etwas zu finden.

    Jesus sagt, dieser Schatz ist wie das Reich Gottes, wer es findet, gibt alles, was er hat, um es nicht zu verlieren. Ein solcher Schatz liegt nicht im Wald und wird auch nicht durch ein paar Koordinaten gekennzeichnet. Einen solchen Schatz findet man, wenn man jemanden fragt, der ihn schon gefunden hat, und deshalb eine „Wegbeschreibung“ kennt. Wenn sie so jemanden erkennen, fragen sie ihn oder sie einfach mal: Schätze gemeinsam finden, macht doppelt so viel Spaß!

   

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