Auf den Spuren Nathanaels

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Detektiv Pfeife macht sich Sorgen. Menschen aus seiner Umgebung verschwinden einfach und werden vermisst. Also beginnt der Detektiv zu suchen und merkt mehr und mehr, dass er einem ganz großen Ding auf die Spur kommt. Leider stellt er sich nicht immer geschickt dabei an und verpasst daher wichtige Szenen, die seinen Fall schon viel früher hätten zum Abschluss kommen lassen. Doch er gibt nicht auf. Bei seiner Suche begegnet er einigen Menschen: Euch natürlich!

Aber auch Nathanael und Matthäus zum Beispiel. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein. Nathanael ist ein Mann der für sein Land und dessen Bewohner das beste will. Er wartet auf den Erlöser, der Israel befreien wird.

Matthäus hingegen arbeitet mit den römischen Besetzern des Landes zusammen. In seiner Funktion als Zöllner nutzt er jede Gelegenheit seine Mitmenschen auszunutzen. Das ein solcher Mann keine Freunde hat ist zu erwarten gewesen.

Eines haben die beiden jedoch gemeinsam,

unser Detektiv verliert sie aus den Augen und kann bald nur noch ihren Spuren folgen. Zum Glück habt ihr einiges mitbekommen und konntet ihm manchmal ein wenig auf die Sprünge helfen. Und der Detektiv findet einiges heraus. Schnell ahnt er wer hinter diesen verschwindenden Personen steckt. Da ist einer, der immer dort auftaucht wo anschließend Menschen verschwinden. Dieser Jesus ist ein faszinierender Typ bemerkt Pfeife. Der ist so faszinierend, das Menschen einfach mit ihm mitgehen. Die lassen alles stehen und liegen und gehen mit diesem Mann mit. Warum eigentlich? Ist dieser Jesus wirklich ein Erpresser oder Entführer? Nathanael sagt: Nein. Er ist der Messias und er ist mein Freund.

 

Jetzt ist Nathanael einer der Freunde rund um Jesus. Das wurden sie Alle, die der Detektiv gesucht hat: Freunde, deren größter Freund Jesus ist. Das wird dann nicht nur für Detektive wie den Pfeife spannend. So eine Gemeinschaft von Freunden wäre es wert mitzugehen, oder?

Jesus hat mit seinen Worten und mit dem was er getan hat die Menschen getroffen. Manche dieser Worte gehen direkt ins Herz: „Ich habe dich schon gesehen, als du unter dem Baum gesessen hast bevor Philippus di ch holte. Du bist ein rechter Israelit.“ Das hat Nathanael getroffen und begeistert - endlich ist da einer der sieht, dass ich es ernst meine mit meinem Glauben.

Und Matthäus wird begeistert, weil da einer ist der etwas mit ihm zu tun haben will. Der ihn freundlich anspricht und sich nicht von seinem rauhen Wesen vertreiben lässt. Der sich nicht scheut sich öffentlich mit ihm zu zeigen und sogar andere dazu einlädt mit ihm Freundschaft zu schließen. Das ist sicher so wertvoll, dass man gerne mitgeht.

Vielleicht geht es Euch, geht es Ihnen ähnlich: Da gibt es Worte die dieser Jesus gesagt hat, die treffen mitten ins Herz. Und wenn man von diesen Worten hört kann man sie sofort mitsprechen oder fühlt eine besondere Verbundenheit.Für mich ist es eine Geschichte aus dem Markusevangelium und für Sie?

Es lohnt sich selbst wie ein Detektiv auf die Suche zu gehen. Nach den Spuren, die Jesus hinterlassen hat. Mit seinen Worten in unserem Leben. Denn es passiert etwas Wunderbares mit den Menschen, die von Jesus so getroffen werden. Sie verändern sich, machen sich auf die Reise und lernen neue Freunde kennen. Auf einmal können zwei miteinander Freunde sein, die sich unter normalen Umständen nicht grüßen würden. Nathanael kann Matthäus vor Pfeife in Schutz nehmen, weil er und Matthäus gemeinsam Freunde von Jesus sind.

Auch heute gehen Menschen aus unserer Mitte auf eine Reise mit Jesus. Erinnert ihr euch noch an Emma Goldzahn von der Kinderbibelwoche aus dem letzten Jahr. Sie war auf der Suche nach dem Schatz ihres Lebens. Ihr Name ist Bettina und sie ist losgegangen um gemeinsam mit Jesus etwas zu erleben. Ihr Weg führt sie dabei im Moment durch Südafrika und Botswana. Das ist ganz schön weit weg von hier, doch sie lässt immer wieder mal von sich hören. Und dann schreibt sie ganz begeistert, von den Menschen, die ihr Haus verkaufen und gegen ein großes Zelt eintauschen, damit viele andere gemeinsam mit ihnen Gottesdienst feiern können. Oder von den Kindern, die nicht viel haben, aber begeistert singen: Jesus ist mein Freund und deshalb geht es mir gut.

Man muss nicht bis nach Afrika reisen um mit Jesus unterwegs zu sein. Ich kann auch hier in Dillenburg gemeinsam mit Jesus unterwegs sein. Seine Freunde treffen sich hier im Gottesdienst, in den Jungscharen, im Teenkreis, den Chören und vielen andren Gruppen unserer Gemeinde.

Hier sind ganz unterschiedliche Menschen gemeinsam unterwegs in der Dillenburger Jugendinitiative um jungen Menschen wie euch etwas von der Liebe Gottes zu erzählen. Hier sind Menschen in der Kirchengemeinde, die seit wenigen Tagen gemeinsam das Abenteuer der Gemeindeleitung angetreten haben. Hier sind Menschen, die völlig verschieden sind und dennoch miteinander Gottesdienst feiern.

Weil Jesus ihr bester Freund ist können sie auch miteinander Freunde sein. Das heißt nicht, dass sie sich immer einig wären. Auch Jesus Freunde haben sich manchmal gestritten. Doch es heißt, dass sie im Anderen einen Freund von Jesus sehen und das macht jeden zu einem besonderen Menschen.

Und wenn einer kommt und nach dieser Gemeinschaft fragt, dann macht es wie Nathanael: Ladet ihn ein dabei zu sein und es mit Euch zu erleben. Amen.

   

Nächste Termine  

Mär
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04.Mär.2020 19:00 - 21:00

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07.Mär.2020 09:30 - 17:30

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Andacht  

  • (Kurz-)Nachrichten

    „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern, daher sage ich nichts.“ Ein Satz, der beruhigen sollte, gießt Öl ins Feuer der Aufregung. Der Innenminister erlebt, dass ein Wort allein nicht unbedingt das bewirkt, was er beabsichtigt hatte. Jedem, der auf seinem Handy Kurznachrichten schreibt oder liest, ist es schon passiert: Ein Satz mit wenigen Worten wird völlig falsch verstanden. Je kürzer die Nachricht, desto schroffer kommt sie rüber. Mit Smilies oder Emojis versucht man dem Gesagten einen Gesichtsausdruck zu verleihen, damit die Nachricht vom Empfänger besser eingeordnet werden kann. Doch wie heißt es so schön, der Ton macht die Musik. Und ohne Ton und Stimme bleiben nur dürre Worte, die missverstanden werden können. Ohne mein Gegenüber zu sehen oder zu hören, wird es schwer die Botschaft richtig zu verstehen. Das Schlimme ist: Man meint, man hätte verstanden. Mancher fühlt sich schnell unverstanden, beurteilt, angegriffen und merkt erst an der Reaktion des anderen, dass die Kurznachricht wohl ganz anders gemeint war. Absprachen via SMS und Whatsapp sind großartig, doch um Missverständnisse zu vermeiden, ist es besser miteinander zu reden - von Angesicht zu Angesicht. Einfacher Klartext mit allen wichtigen Informationen - also auch Stimme und Gesicht – hilft meinem Gegenüber selbst zu entscheiden, ob ihn die Botschaft beunruhigt oder nicht. Jesus selbst sagt seinen Jüngern in der Bergpredigt: Sagt einfach Ja oder Nein, statt Wortreich zu schwören. Im Prinzip eine Kurznachricht, aber klar und unmissverständlich.

   

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