Danke

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Predigt zu Epheser 1,15-23 „hohes C“ Gottesdienst am 28.01.2006
„Steht auf, wenn ihr Christen seid!“ „Oh, wie ist das schön.“ Die Gruppe kriegt sich kaum noch ein vor Begeisterung. Kein Fußballspiel, nein. Da war einfach jemand der ihnen erzählt hat, wie das Leben mit Jesus ist. Frei von der Sorge um meine Zukunft, frei um anzunehmen, dass ich nicht den Himmel aufschließen muss, die Tür ist mir geöffnet. Ich darf hinein.


Die Freude ist groß und mit Begeisterung werden Ideen hervorgebracht wie man den eigenen neuen Glauben jetzt leben will. Neue Kreise gründen, sich täglich zum gebet treffen, miteinander Bibeltexte lesen, Armen und Kranken helfen, …
Es gibt nichts was man nicht im Namen Jesu angehen will!


Zwei Jahre später:
Es ist eine funktionierende Gemeinde geworden. Man trifft sich. Man betet miteinander und lebt sein Christ sein mit ernst. Es ist nicht mehr das Feuer der ersten Tage da, aber die Glut ist immer noch da. In einer der gemeinsamen Stunden kommt der Gemeindevorsteher und liest aus einem Brief an die Gemeinde:


„Darum danke ich auch, da ich von eurem Glauben im Herrn Jesus und eurer Liebe zu allen Heiligen gehört habe, unaufhörlich für euch, wenn ich euch in meinen Gebeten erwähne, dass euch der Gott unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, den Geist der Weisheit und Offenbarung gebe, ihn zu erkennen, und erleuchtete Augen des Herzens, dass ihr wisst, welches die Hoffnung ist zu der er euch berufen hat, welches der Reichtum der Herrlichkeit seines Erbes unter den Heiligen, und welches die überwältigende Größe seiner Macht über uns, die Gläubigen, nach der Wirksamkeit der Kraft seiner Stärke, mit der er an Christus am Werke war, als er ihn von den toten erweckte und „zu seiner Rechten“ in den Himmel setzte über aller Gewalt und Hoheit und Macht und Herrschaft und jedem Namen, der genannt wird nicht nur in dieser Weltzeit, sondern auch in der künftigen.“


Ein Satz. Eine dreiteilige Predigt: Danke; erkennt und seht; Christus ist Herr

Danke:
Es sind schon drei Jahre, 15 Hohes C Gottesdienste, unzählige Treffen und Gebete und ihr seid immer noch dabei. Super. Ich lobe Gott so oft ich kann und bringe meine Freude darüber, dass ihr dabei seid, vor ihn. Und es gibt soviel wofür wir danke sagen können:
Da ist die Gemeinschaft im Mitarbeiterteam, die jeden einzelnen von ihnen trägt. Sie sind sich einig haben euch im Blick, wollen etwas für ihre Gemeinde erreichen. Hier gibt es einen Lobpreis, der aus dem Herzen kommt. Wo ich mich wohl fühlen kann.
Letztes Jahr fand hier ein toller Alpha-Kurs statt. In dem junge Menschen nachfragen konnten, ihr Basis Wissen im Glauben vertieft haben. Man weitergekommen ist. Es gibt Menschen, die sich von Christus haben ansprechen lassen. Die Zahl der Glaubenden wächst, man bleibt nicht stehen. Gerade weil Jesus zu mir steht, egal wo ich bin, wie es mir geht und ich dass hier erfahren kann. Bin ich voller Dank! Es tut gut von euch zu hören.


Erkennt und seht:
Ich bitte für euch, dass ihr im Glauben weiter wachst. Hier geht es nicht darum auf zu zählen was im Argen liegt. Nein, nur der Wunsch ihr möchtet weiter die Weisheit und Offenbarung haben Christus zu erkennen. What would Jesus do? Da ich ja mein Leben unter die Herrschaft Christi gestellt habe. Ist es jetzt an mir mein Leben so zu gestalten. Dabei sein ist alles - sei lieber mittendrin. Christsein zu leben ohne sich in Regeln und Moral zu verstricken ist nicht so einfach. Das ist ein
Geschenk. Und genau dieses Geschenk soll euch zu teil werden. Lebt und erkennt. Mitten im Leben wissen was Jesus für euch will, dass wünsche ich euch.


Doch nicht nur das, eure Augen dürfen leuchten bei dem was ihr außerdem noch sehen sollt. Wir sind Teilhaber von Gottes Herrlichkeit. Dazu sind wir bestimmt, wir sind ein Teil der Gemeinde und diese ist in Jesus mit Gott verbunden. Ganz oft spricht Jesus von uns als den Kindern des Vaters. Wir haben gelernt zu beten: Vater unser. Wir sind nicht Angestellte
dieser Firma, wir sind Mitbesitzer. Das Reich Gottes ist so groß. Und wir haben in Christus ein Recht darauf erworben.
Und noch einmal seht: Seht wie groß die Macht Gottes ist, die in Christus wirkt. Alles ist im in die Hand gegeben. Wir dürfen den mächtigsten unsren Herrn nennen.


Da bleibt nur eines bei mir hängen. Danke.
Danke, dass du Gott uns in deine Gemeinde gestellt hast. Danke, dass wir in dir emeinschaft haben dürfen. Danke, dass wir Mitbesitzer in deinem Reich sind. Danke. Amen

   

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Andacht  

  • Grillparty am Karmel

    Dies ist keine "fertige" (ausformulierte) Andacht, vielmehr beschreibe ich in Stichworten Gedankengang, Hintergrund und Schlussfolgerungen. Ich hoffe ihr könnt eine für euch passende Andacht damit halten. Euer Michael

    Hintergrund:

    Die Entscheidung am Karmel(1.Kön 18, 17-45) ist der erste Höhepunkt der Auseinandersetzungen zwischen Elia und dem König Ahab (1.Kön. 16,29 - 22,40)(Der Herr versagte König Ahab durch den Propheten Elia den nötigen Regen, so lange dieser den "Fruchtbarkeitsgott" Baal anbetet.

    Im Wettbewerb zwischen den Anhängern Baal und dem Propheten geht es um ein Speiseopfer, das der angebetete Gott entzünden soll - daher erlaube ich mir von einem Grillwettbewerb zu erzählen. Da das Fleisch tatsächlich im Anschluß gegessen werden soll. (1.Kön. 18, 36+41)

    Elia tritt mit scheinbar "kleinen" Dingen sehr machtvoll in Erscheinung. Wieviel Kraft ihn diese Auseinandersetzung kostet zeigt sich erst im nächsten Kapitel indem er sich ausgebrannt zum sterben legen will und Gott ihn erst einmal neu zurüsten muss.

    Schwerpunkte der Geschichte:

    Elia fordert zur Entscheidung vor Zeugen auf.Beim Wettkampf geht es um den besten "Grillmeister".

    Die Baalspriester tun das was sie immer tun. Sie liefern eine tolle Show ab. Sie tanzen, sie singen und sie haben mit Sicherheitdie schönere Gaderobe. Auch ihr Grill ist mit dem besten Öl (Grillanzünder)und dem besten Fleisch versehen, aber es tut sich nichts.

    Elia hingegen zeigt sich in gelassener Einfachheit, sein Grill ein einfacher aus 12 rohen Steinen zusammengelegter Tisch. Seine Brandschutzmaßnahmen würden unter normalen Umständen jedes Feuer verhindern. Doch ein einfaches Gebet lässt den Funken springen und das Feuer brennt die Opfergaben samt Steinen nieder.

    Die Menge ist begeistert bekennt sich zu Gott (und tötet die Baalspriester). Selbst König Ahab nimmt an dem gemeinsamen Essen der Opfergaben teil.

    Schlussfolgerungen:

    Es kommt nicht auf die Show und die besseren Effekte an. Es ist nicht entscheidend ob die äußeren Vorraussetzungen scheinbar besser sind und wir sollten uns nicht vom öffentlichen Druck der Masse einschüchtern lassen:

    ein einfaches Gebet, bewußt und mit vollem Herzen gesprochen bewegt viel mehr. Wer sich bewußt zu Gott und seiner Sache stellt erlebt Wunder, die wir nicht machen können.

    Unsere Wirkung hängt nicht von der geschliffenen Rede oder der guten Präsentation ab. Damit wir andere begeistern und vom Glauben überzeugen muss der Geist Gottes in uns zum Tragen kommen.

   

Kindergottesdienst  

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