Zerbrochen - Anspiel mit Romeo und Julia

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ROMEO Julia, jetzt komm raus, du kannst nicht immer davon laufen. Wir müssen das klären.

JULIA Was gibt es denn da noch zu bereden? Geh doch zurück zu deiner Rosalie.

ROMEO Was hast du denn jetzt schon wieder? Was sollte denn mit ihr sein?

JULIA Meinst du ich sehe nicht, was da passiert? Hör endlich auf, anderen Mädels schöne Augen zu machen. Wie oft soll ich dir noch sagen, dass es mich einfach stört.

ROMEO Ich mache anderen schöne Augen? Du müsstest doch wissen, dass du die Einzige für mich bist. Rosalie ist nur eine gute Freundin. Das habe ich dir schon oft genug gesagt. Was erwartest du eigentlich von mir? Soll ich den ganzen Abend nur neben dir stehen, wenn wir zusammen weg sind? Du musst mir schon ein bisschen vertrauen entgegenbringen und mir ein paar Freiräume lassen.

JULIA Damit du noch mehr Gelegenheiten hast mit anderen zu flirten? Woher soll ich denn wissen, was du nicht noch alles machst, wenn du nach dem Fußball noch so lange weg bist.

ROMEO Du könntest ja auch mal mitkommen. Aber dich scheint mein Leben einfach nicht zu interessieren.

JULIA Ich kenne da doch gar niemanden. Was soll ich dort dumm rumstehen? Du machst ja auch keinen Tanzkurs mit mir. Ich interessiere mich außerdem sehr wohl für dich. Ich war neulich mit dir in diesem neuen Action-Streifen, nur dir zuliebe.

ROMEO Das ist ja was ganz anderes. Zum Affen machen muss ich mich schließlich auch nicht.

JULIA Das verlange ich doch auch gar nicht. Ich möchte doch einfach nur etwas Schönes mit dir gemeinsam unternehmen. Und der Abschlussball wäre an unserem 1-jährigen, wäre das nicht einfach total romantisch?

ROMEO Es geht doch auch gar nicht um diesen blöden Tanzkurs, oder? Ich weiß manchmal eben einfach nicht, was ich machen soll, ich kann es dir doch nie recht machen, immer hast du was zu nörgeln.

JULIA Das stimmt doch überhaupt nicht. Ich hab halt meine Vorstellungen.

ROMEO Aber die hab ich doch auch. Sie sind eben nur manchmal anders als deine. Julia, verdammt, lass uns doch nicht immer streiten. Es tut mir leid. Können wir uns nicht irgendwie auf einen Kompromiss einigen?

JULIA Ach, wieso ist es denn immer so schwierig, wieso kann es nicht mehr so leicht sein, wie es am Anfang noch war?

   

Nächste Termine  

Mär
4

04.Mär.2020 19:00 - 21:00

Mär
7

07.Mär.2020 09:30 - 17:30

Mär
7

07.Mär.2020 18:00 - 20:00

Mär
14

14.Mär.2020 09:30 - 12:00

Mär
20

20.Mär.2020 19:00 - 21:00

   

Andacht  

  • Grillparty am Karmel

    Dies ist keine "fertige" (ausformulierte) Andacht, vielmehr beschreibe ich in Stichworten Gedankengang, Hintergrund und Schlussfolgerungen. Ich hoffe ihr könnt eine für euch passende Andacht damit halten. Euer Michael

    Hintergrund:

    Die Entscheidung am Karmel(1.Kön 18, 17-45) ist der erste Höhepunkt der Auseinandersetzungen zwischen Elia und dem König Ahab (1.Kön. 16,29 - 22,40)(Der Herr versagte König Ahab durch den Propheten Elia den nötigen Regen, so lange dieser den "Fruchtbarkeitsgott" Baal anbetet.

    Im Wettbewerb zwischen den Anhängern Baal und dem Propheten geht es um ein Speiseopfer, das der angebetete Gott entzünden soll - daher erlaube ich mir von einem Grillwettbewerb zu erzählen. Da das Fleisch tatsächlich im Anschluß gegessen werden soll. (1.Kön. 18, 36+41)

    Elia tritt mit scheinbar "kleinen" Dingen sehr machtvoll in Erscheinung. Wieviel Kraft ihn diese Auseinandersetzung kostet zeigt sich erst im nächsten Kapitel indem er sich ausgebrannt zum sterben legen will und Gott ihn erst einmal neu zurüsten muss.

    Schwerpunkte der Geschichte:

    Elia fordert zur Entscheidung vor Zeugen auf.Beim Wettkampf geht es um den besten "Grillmeister".

    Die Baalspriester tun das was sie immer tun. Sie liefern eine tolle Show ab. Sie tanzen, sie singen und sie haben mit Sicherheitdie schönere Gaderobe. Auch ihr Grill ist mit dem besten Öl (Grillanzünder)und dem besten Fleisch versehen, aber es tut sich nichts.

    Elia hingegen zeigt sich in gelassener Einfachheit, sein Grill ein einfacher aus 12 rohen Steinen zusammengelegter Tisch. Seine Brandschutzmaßnahmen würden unter normalen Umständen jedes Feuer verhindern. Doch ein einfaches Gebet lässt den Funken springen und das Feuer brennt die Opfergaben samt Steinen nieder.

    Die Menge ist begeistert bekennt sich zu Gott (und tötet die Baalspriester). Selbst König Ahab nimmt an dem gemeinsamen Essen der Opfergaben teil.

    Schlussfolgerungen:

    Es kommt nicht auf die Show und die besseren Effekte an. Es ist nicht entscheidend ob die äußeren Vorraussetzungen scheinbar besser sind und wir sollten uns nicht vom öffentlichen Druck der Masse einschüchtern lassen:

    ein einfaches Gebet, bewußt und mit vollem Herzen gesprochen bewegt viel mehr. Wer sich bewußt zu Gott und seiner Sache stellt erlebt Wunder, die wir nicht machen können.

    Unsere Wirkung hängt nicht von der geschliffenen Rede oder der guten Präsentation ab. Damit wir andere begeistern und vom Glauben überzeugen muss der Geist Gottes in uns zum Tragen kommen.

   

Kindergottesdienst  

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