Kinderschutz und Prävention - Konkret

Details

Was bedeutet der Schutzauftrag für die Kirchengemeinden konkret

Im Folgenden kann nur ein kurzer Abriss gegeben werden. Vertiefende Informationen können beim Hessischen Jugendring abgerufen werden.

Prävention

Der Kinderschutz soll in den Mitarbeiterteams thematisiert werden(z.B. vor Freizeiten, besonderen Aktionen oder im Rahmen der Jahresplanung). Dafür empfiehlt es sich, eine Selbstverpflichtungserklärung für Mitarbeitende zu Grunde zulegen. Anhand dieser wird deutlich, welche Verhaltensweisen gegenüber Kindern und Jugendlichen bei uns gewünscht sind und worin wir eine Gefährdung sehen. Es gilt Unsicherheiten auch auf Seiten der Mitarbeitenden abzubauen („Darf ich jetzt noch ein Kind in den Arm nehmen, um es zu trösten?“)

DJR Michael Reschke bietet an für eine Einführung in das Thema in die Kirchengemeinden zu kommen.

Handlungskompetenz

Das Thema Kinderschutz ist in den Mitarbeiterschulungen der Evangelischen Jugend fester Bestandteil. (Für den Grundkurs des CVJM gilt das ebenso.)

Neben dem Angebot, in die Mitarbeiterteams zu kommen, bieten die Jugendreferenten der Dekanate Dillenburg und Herborn sowie die CVJM Kreissekretäre Infoabende zum Thema an.

Krisenintervention

Wenn ein Kind sich anvertraut... besteht verständlicher Weise die Herausforderung richtig zu reagieren.

WICHTIG!: Niemand trifft alleine eine Entscheidung!

Vor Ort sollte es eine Ansprechperson geben, die gemeinsam mit einer insofern erfahrenen Fachkraft nach Schilderung des Falles eine Gefährdungseinschätzung trifft und das weitere Vorgehen koordiniert.

Wenn ein Mitarbeiter beschuldigt wird - ist umgehend der Pfarrer vor Ort zu informieren und der weitere Kontakt der betreffenden Person zu Teilnehmern zu unterbinden.

Es ist wichtig jede Aussage so genau wie möglich zu dokumentieren , damit auf diese zu deutlich späteren Zeitpunkten zurückgegriffen werden kann.

Führungszeugnisse

Mitarbeitende, die in regelmäßigen Gruppenstunden oder bei Freizeiten und Übernachtungen mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt stehen, weisen durch ein erweitertes Führungszeugnis nach, dass sie wegen nicht im Sinne des Bundeskinderschutzgesetzes vorbestraft sind.

Es muss in der Kirchengemeinde eine Person bestimmt werden, die in diese Zeugnisse Einsicht nimmt und dokumentiert, ob eine Straftat im Sinne des Bundeskinderschutzgesetzes eingetragen ist.

Über den Inhalt der Zeugnisse gilt Verschwiegenheitspflicht!

Die Zeugnisse sind den Ehrenamtlichen nach Einsichtnahme zurück zu geben.

   

Nächste Termine  

Mär
4

04.Mär.2020 19:00 - 21:00

Mär
7

07.Mär.2020 09:30 - 17:30

Mär
7

07.Mär.2020 18:00 - 20:00

Mär
14

14.Mär.2020 09:30 - 12:00

Mär
20

20.Mär.2020 19:00 - 21:00

   

Andacht  

  • Wissen, was die Zukunft bringt

    Fast jeder beschäftigt sich mit Vorhersagen und ich meine jetzt nicht Horoskope und Glückkekse. Ich meine ganz seriöse Prognosen auf das, was wir zu erwarten haben. Wir bekommen das Wetter, die Wahlen, den Stau, die wirtschaftlichen Aussichten,... vorhergesagt. Manch einer wünscht sich eine persönliche Prognose der Lottozahlen, bekommt aber nur eine Vorhersage über die Wahrscheinlichkeit mit der er sie trifft (sehr gering). Wir wissen, nicht jede dieser Vorhersagen trifft ein und doch verlassen wir uns auf sie und handeln danach.

    Es entsteht der Eindruck, als liefe unsere Welt auf geplanten Schienen und das was kommt ist unausweichlich. In vielen Dingen ist „klar, dass man da nichts machen kann.“ Dass es jetzt ausgerechnet dich trifft, ist Schicksal, Karma, „was auch immer“, dem du nicht entfliehen kannst. Doch es gibt Menschen, die dagegen halten, die noch Träume haben von einer Zukunft, die den Prognosen widerspricht. Menschen, die nicht die zwangsläufige Katastrophe sehen, sondern eine Chance zur Veränderung. „Eine andere Welt ist möglich“ haben sich die Globalisierungsgegner von attac als Leitsatz gegeben und der neue Präsident der USA gewann seine Wählerstimmen mit der Aussage „Change. Yes, we can!“.

    Eigentlich sehnen wir uns danach, dass die Welt sich ändert. Trotzdem gewinnt gerade bei uns in Deutschland schnell die realistisch pessimistische Prognose an Gewicht und wir hören von den unüberwindbaren Zwängen, die uns ergeben auf das kommende Schicksal warten lassen.

    Ausgerechnet im Jahr der „größten wirtschaftlichen Krise“ seit Beginn der Bundesrepublik Deutschland bekommen wir eine Jahreslosung aus einer Ausweglosen Geschichte. Die Jünger stellen fest, aus eigener Kraft ist es dem Menschen nicht möglich zu Gott zu kommen. Doch Jesus antwortet ihnen: „Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.“ (Lukas 18,27)

    Egal wie sehr eure Bemühungen zum Scheitern verurteilt sind, Gott selbst wird für euch einen Weg zu ihm bereiten. Und wenn ihr diesen Weg beschreitet, wird die Welt eine ganz andere sein. Kein Schicksal, das euch quält, sondern eine Verheißung, die euch gilt.

    Eine andere Welt ist möglich - Yes, HE can!

   

Kindergottesdienst  

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