Protokoll der 4. Konferenz der Ev. Jugend im Dekanat an der Dill vom 22.09.2017

Details

Anwesend:             20 Personen (s. Teilnehmerliste)

Stimmberechtigt:     20 (davon:

17 Delegierte (aus den Kirchengemeinden Ambachtal (1), Beilstein-Rodenroth (2), Dillbrecht (2), Dillenburg (2), Eibach (1), Herbornseelbach (1), Hörbach (1), Manderbach (1), Nanzenbach (1), Nenderoth (1), Oberscheld (1), Schönbach(2) und Sechshelden (1))

sowie 3Hauptamtliche Dekanatsjugendreferent*innen

Begrüßung und Andacht

Dorian Villmow begrüßt die anwesenden Delegierten im Namen des Vorstands. Er weißt darauf hin, dass der Vorsitzende Tristan Prikryl beruflich verhindert ist und Dekanatsjugendpfarrer Martin Slenczka krankheitsbedingt nicht teilnehmen kann.  

Dekanatsjugendreferentin Astrid Möller hält eine Andacht zur Tageslosung: „Gott hat uns Augen gegeben, um zu sehen, und Ohren, um zu hören.“ (Sprüche 20,12)

 

1.     Wahlen

1.1.Beisitzer*in für den Vorstand der Ev. Jugend im Dekanat an der Dill

Mene Jungeblut hat ihren Beisitz im Vorstand abgegeben und wurde beim Sommergrillen verabschiedet.

Josephin Beisheim möchte im Vorstand „schnuppern“ und wird einstimmig bestätigt.

 Zu wählen sind:

1.2.Delegierte in die EJHN

Die Ev. Jugend im Dekanat an der Dill hat aktuell 4 (wenn die neue Satzung auf der 31. Vollversammlung im November beschlossen wird 5) Delegiertenstimmen in der EJHN.

Als Delegierte der Ev. Jugend an der Dill in die EJHN werden vorgeschlagen und stellen sich zur Wahl:

Rebekka Post aus Dillbrecht, Jonas Jäckel aus Beilstein-Rodenroth, Collin Weyel aus Schönbach, Josephin Beisheim aus Dillenburg und Dorian Villmow aus Eibach.

 

In gemeiner Wahl werden als Delegierte in die EJHN gewählt:

Rebekka Post

19 Stimmen

Rebekka nimmt die Wahl an

Collin Weyel

18 Stimmen

Collin nimmt die Wahl an

Dorian Villmow

18 Stimmen

Dorian nimmt die Wahl an

Josephin Beisheim

18 Stimmen

Josi hat schriftlich erklärt, dass sie die Wahl annimmt.

Jonas Jäckel

14 Stimmen

Jonas hat schriftlich erklärt, dass er im Fall seiner Wahl diese annimmt.

Die gewählten werden als Delegierte an die EJHN gemeldet. Jonas Jäckel zunächst als Stellvertreter und dann 5. Delegierter nach neuer Satzung.

Bei einem gemeinsamen Abendessen ist Gelegenheit zu Begegnung und Austausch.

2        Jahresrückblick mit Bildern

      Die Dekanatsjugendreferenten Hartmut Heuser, Barbara Maage und Astrid Möller berichten anhand einer Bilderpräsentation vom JuLeiCa-Kurs, demTag für Mitarbeitende, der Kinderfreizeit, dem Aktionstag zum Reformationsjubiläum am 9. Mai, den Schmiedetagen, den Abenteuertagen, der Sommerfreizeit in Kroatien, demKonficamp, den Jugendgottesdiensten (Konfis only, Gardians of the galaxy, Windows to heaven), dem Sommergrille und dem Wochenende wie in Taize.

      Sie weisen hin auf die Aktionen, die in 2017 noch stattfinden werden: Nacht der Lichter am 24.9.,  Konfis only in Haiger am 28.10., Tansania Cafe am 12. und 13.11. und der Konfiabend in Herborn am 17.11.2017.

       Jahresplanung 2018

Barbara Maage gibt den Terminkalender der Ev. Jugend an der Dill für 2018 an die Anwesenden weiter  (s. Anlage zum Protokoll).

 

Judith Klein lädt zum Kreativ-Workshop am 6. und 7. Oktober 2017 im Ev. Gemeindehaus in Manderbach  ein.

 

 

4.       Spaß am Spiel – neue Spielideen zum ausprobieren und mitnehmen

Rebekka und Chiara erklären und spielen mit den Konferenzteilnehmern „Ich fahre Zug“, „Bombe“ und „Chair-Game“.

 

 

5.      Abschluss und Segen

Dekanatsjugendreferentin Barbara Maage und Astrid Möller beenden die Konferenz mit Gebet und Segen.

 

Protokoll: Astrid Möller

   

Nächste Termine  

Jan
27

27.Jan.2018 19:00 - 21:00

Mär
3

03.Mär.2018 09:30 - 17:30

Mär
10

10.Mär.2018 19:00 - 21:00

Mär
24

24.Mär.2018 - 29.Mär.2018

Apr
14

14.Apr.2018 09:00 - 09:30

   

Andacht  

  • Euer Herz erschrecke nicht ...

    „Papa hatte einen Herzinfarkt. Er ist in eine Herzklinik gebracht worden.“

    Diese Nachricht schockt, der Anruf erreicht mich mitten in einer Gemeindefeier. Ich fühle mich hilflos, da ich mehr als 300 Kilometer entfernt bin und die Veranstaltung nicht verlassen kann. Ich kann meine Mutter nicht in den Arm nehmen und meinen Vater vorerst nicht besuchen. Schlagartig wird alles anders, der einst gesunde Mann überlebt knapp mit ärztlicher Hilfe den plötzlichen Infarkt.

    Eine Woche nach dem Anruf kann ich meinen Vater in der Reha-Klinik besuchen. Er singt, ist fröhlich und Gott dankbar. Umgeben von anderen Patienten, die mit ihrem Schicksal hadern, dankt er Gott für ein paar weitere Lebensjahre. Sein Beruf wird ihm noch einmal mehr Berufung, er ist Pfarrer. Seine Predigten sprudeln voller Leben und aus tiefer Dankbarkeit. Das Herz, das ihm seitdem körperlich zu schaffen macht, schlägt lebendig für einen begeisterten Glauben. „Gott hat mir diese Jahre geschenkt, also will ich ihn mit dem, was ich kann, in dieser Zeit loben.“

    Wenn in der Bibel vom Herzen die Rede ist, dann ist da nicht die Pumpe für den Blutkreislauf gemeint. Das Bild geht tiefer, es steht für das, was unser Leben ausmacht und den Menschen antreibt. Ein erschrecktes Herz, das aussetzt, aus dem Rhythmus kommt oder gar stehen bleibt, kann die Lebendigkeit des Menschen lähmen und die Persönlichkeit deutlich verändern. Wir Menschen brauchen ein Herz, einen Taktgeber und einen Antrieb für unser Leben.

    Der Glaube an Jesus Christus kann so ein Herz sein, das wurde mir bei meinem Vater klar. Der Glaube ist ein guter Taktgeber, aus diesem Rhythmus sprudelt eine Lebendigkeit für mich und andere.

    So verstehe ich auch die Jahreslosung: Jesus will seine Freunde - besonders Petrus - ermutigen. Damit die Lebendigkeit nicht aus ihnen weicht, will er ihnen die Angst vor der Zukunft nehmen: „Euer Herz erschrecke nicht“, will heißen: bleibt nicht stehen, da wo ihr jetzt seid, sondern „glaubt an Gott und glaubt an mich“. Ihr habt einen Grund Jünger zu bleiben. Ihr habt einen Grund weiter zu gehen, ihr habt einen Grund in dieser Welt lebendig zu sein. Euer Herz soll im Glauben an mich weiter schlagen.

    Wenn das Herz des Glaubens in diesem Vertrauen weiter schlägt, kann jeder viel tun, Gott zu loben mit dem, was ihm gegeben ist!

   
© Evangelische Jugend im Dekanat an der Dill