Wochenende wie in Taizè

Details

Taizè ist ein kleines Dorf im Burgund, in dem Frère Roger eine klösterliche Gemeinschaft gründete, deren Gesänge auf der ganzen Welt bekannt sind. Tausende Menschen aus aller Welt treffen sich jährlich in Taizé, um Gemeinschaft zu erleben. An diesem Jugendtreffen orientiet sich der Tagesablauf am Wochenende wie in Taizé, das nun schon zum 14. Mal stattfindet.

Jugendliche und Erwachsene können vom 28.-30. September 2018 Elemente aus Taizé rund um das Ev. Gemeindehaus in Burg erleben:

- dreimal täglich gemeinsame Gebete

- Bibeleinführungen mit anschließenden Gesprächsgruppen

- Verschiedene Workshops

- einander treffen und Spaß haben

- über den Glauben sprechen und das, was einem im Leben wichtig ist

- in die Gesänge aus Taizé einstimmen

- Gemeinschaft erleben

Eingeladen sind Jugendliche und Erwachsene, die schon in Taizé waren, aber auch jene, die sich noch nicht so viel darunter vorstellen können.

Wir übernachten, essen und trinken gemeinsam im Ev. Gemeindehaus Burg (Burgstr. 2a, 35745 Herborn- Burg

Weitere Informationen bei Daniela Brecher und Sascha Schulze

Taizé-Wochenende im Ev. Gemeindehau Burg

  • vom 28. bis 30. September 2018
  • für Teilnehmer/innen ab 15 Jahren
  • Teilnahmebeitrag: 25 Euro
  • Anmeldung an: Daniela Brecher oder Sascha Schulze
  • Anmeldeschluss ist der 14. September 2018
   

Nächste Termine  

Jun
25

25.Jun.2018 10:00 - 10:30

Jul
5

05.Jul.2018 - 17.Jul.2018

Jul
30

30.Jul.2018 - 03.Aug.2018

Aug
24

24.Aug.2018 19:30 - 20:00

Aug
25

25.Aug.2018 16:00 - 16:30

   

Andacht  

  • Gefunden

    Schon mal was gefunden? Ich meine, suchen tun wir ja öfter etwas, aber kennen Sie das Gefühl, etwas zu finden? „Geocaching heißt der Sport, bei dem viele Menschen miteinander die Freude am Finden teilen. Richtig begeistern kann er, wenn man in einer kleinen Gruppe unterwegs ist und gemeinsam rätselt, sucht und findet. Ich finde gerne und so wurde „Geocaching“ sehr schnell eine neue Freizeitbeschäftigung von mir. „Geocacher“ gehen in den Wald und suchen Dosen. Damit meine ich nicht den Müll anderer Leute, sondern besondere Dosen, die andere als „Schatz“ in der Natur verstecken. Einfach aus der Freude am Finden. Es sind also Behälter, die ganz bewusst dorthin gelegt wurden, damit andere sie finden.

    Eine Beschreibung, wie man den „Schatz“ finden kann, wird im Internet als GPS-Koordinate hinterlegt. Jeder kann mit diesen Angaben und einem GPS-Empfänger losziehen und den „Schatz“ suchen und finden. Es geht nicht darum, „Schätze“ zu sammeln. Es geht darum, einen Schatz zu finden. Wenn man ihn gefunden hat, trägt man sich in das Gästebuch ein und versteckt den Schatz wieder so, wie man ihn vorfand. Das klingt erst mal recht komisch. Doch wer einmal erlebt hat, wie viel Freude es macht, Dinge zu finden, der möchte dieses immer wieder tun. Jesus erzählt im Lukas Evangelium von einem Mann, der findet. Im Gegensatz zu den „Geocachern“ kannte er keine Koordinaten. Er stößt ganz unverhofft auf einen Schatz, mitten im Feld. Seine Freude über diesen Schatz ist so groß, das er ihn behalten möchte. Daher gibt er Alles, was er hat und kauft den Acker. Die Freude dieses Mannes geht weit über meine Freude vom Finden hinaus. Vielleicht weil sein Schatz einfach viel größer ist als der Inhalt der versteckten Dosen. Vielleicht, weil er gar nicht damit gerechnet hat, etwas zu finden.

    Jesus sagt, dieser Schatz ist wie das Reich Gottes, wer es findet, gibt alles, was er hat, um es nicht zu verlieren. Ein solcher Schatz liegt nicht im Wald und wird auch nicht durch ein paar Koordinaten gekennzeichnet. Einen solchen Schatz findet man, wenn man jemanden fragt, der ihn schon gefunden hat, und deshalb eine „Wegbeschreibung“ kennt. Wenn sie so jemanden erkennen, fragen sie ihn oder sie einfach mal: Schätze gemeinsam finden, macht doppelt so viel Spaß!

   
© Evangelische Jugend im Dekanat an der Dill